Senioren/innen Buswallfahrt nach Rulle.

Wallfahrer vor der Kirche in RulleBei strahlendem Sonnenschein machten sich am Sonntag, den 07. Oktober 2012 rund 60 ehemalige Fußwallfahrer/innen auf dem Weg nach Rulle. Mit dabei war auch Pater Bernhard Wernke , der sich z.Zt. auf Heimaturlaub befindet. Zudem 2 Schwestern aus dem Liebfrauenhaus, als Dankeschön für die gute Aufbewahrung und Pflege der Muttergottes-Statue und des Wallfahrtskreuzes in der Kapelle des Liebfrauenhauses.Wallfahrer auf dem Weg zum Kreuzweggebet

Auf dem Hinweg wurde soweit wie möglich die Strecke der Fußwallfahrt abgefahren. Da Wallfahrer bekanntlich keine Berührungsängste haben und zudem plattdeutsch sprechen, war man sich ganz schnell einig. Überwiegend beginnend mit „Weiss du datt noch un watt was datt domols för ne Tiedt . . . . .“

Auf dem Weg zum KreuzweggebetJeder hatte sein Wallfahrtsbuch zur Hand, da ausschließlich Lieder und Gebete aus dem Wallfahrtsbuch  genommen wurden. Entsprechende Erläuterungen zu den Streckenabschnitten und die eigenen Erfahrungen der früheren Fußwallfahrten sorgten für reichlich Erinnerungen und Gespräche bei den Teilnehmern.Auf dem Kreuzweggebet

Pieta in der GnadenkapelleIn Rulle angekommen, stand neben dem Programm die persönliche Begegnung mit der Gnadenkapelle im Vordergrund. Danach wurde im Wäldchen der gemeinsame Kreuzweg mit dem Wallfahrtskreuz voran gebetet. Bei Nieporte war der Tisch reichlich mit Kaffee und Kuchen gedeckt, so dass  die Teilnehmer diese kostbare Zeit zu einem weiteren Austausch von Erfahrungen und Erinnerungen nutzten.

 

Nach dem KreuzweggebetIn der anschließenden Sakramentsandacht fand Pfarrer Hans-Jürgen Schäfer, dessen Amtszeit in Rulle sich dem Ende neigt, herzliche Worte für die Teilnehmer. Nach der Segnung der Andachtsgegenstände verabschiedeten sich die Teilnehmer mit einem Geldgeschenk und herzlichen Dank bei Pfarrer Schäfer. Der Dank galt auch der gesamten Pfarrgemeinde Rulle für die vielen vielen Jahre währende Gastfreundschaft und Aufnahme der Fußwallfahrer. Danach ging es auf den Rückweg.Nach dem Kreuzweggebet

Nach dem KreuzweggebetAber man fährt nicht so nach Hause und an Schwagstorf vorbei. Hier war die Kirche das Ziel für das Abendgebet mit einem anschließenden Gang zum Friedhof. Hier wurde dem Gründer des Ruller Wallfahrtsverein Meppen, Dr. Johannes Freese gedacht, der vor 120 Jahren als Propsteiadjunkt diesen Verein ins Leben rief zur Unterstützung und Stärkung der ehrwürdigen und traditionsreichen Fußwallfahrten nach Rulle. Er war Pfarrer in Schwagstorf und verstarb 1928.

Erläuterungen zur Kirche und zur neuen Pfarreiengemeinschaft Fürstenau / Schwagstorf gab  die Vertreterin des Pfarrgemeinderates. Auch hier galt der besondere Dank der Teilnehmer der gastfreundlichen Gemeinde Schwagstorf. Mit dem Lied „Großer Gott, wir loben dich„ im Bus singend, waren die Teilnehmer begeistert von diesem ereignisreichen Nachmittag und fragten spontan: „Waenner is dai nächste Fahrt“

Alle gingen zufrieden nach Hause.

Hans Deutmeyer